M-Commerce wird wichtiger

Mehrere Vertriebskanäle abzudecken ist für erfolgreiche Händler eine Selbstverständlichkeit. Ließen Händler früher Bestellungen per Katalog-Bestellschein und per Telefon zu, sind bis heute Wege wie die Bestellung aus dem Online-Shop dazu gekommen, geworben wird über gebuchte Anzeigen sowie Social Media.

Ein längst bekannter Vertriebsweg gewinnt nun rasant an Bedeutung: M-Commerce, der Warenverkauf über mobile Shop-Websites oder Apps fürs Smartphone wird immer wichtiger. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft machte dies erst kürzlich deutlich. Danach gehört die Verfügbarkeit von solchen Shops für Mobilgeräte oder Apps mit 97,7 Prozent überhaupt zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren. Erst auf den Folgeplätzen stehen Voraussetzungen wie Usability, Kundenakzeptanz und Geschäftsmodelle.

Der Trend geht zur mobilen Website

Große Händler leisten sich gerne mal die Entwicklung einer App als Oberfläche für den Online-Shop. Das hat nicht zuletzt mit der Präsentation der eigenen Marke zu tun, ist aber ein allmählich veraltendes Modell. Durch die Entwicklung spezieller Mobil-Templates sparen sich Shop-Betreiber die Kosten für die Wartung und Weiterentwicklung von Apps für verschiedene Plattformen und schlagen alle mit einer Klappe. Mobil-Templates für gängige Shop-Systeme laufen in allen Mobilbrowsern und verhalten sich dank Techniken wie jQuery Mobile ebenso schnell und natürlich wie echte Apps.