Die Rechnung? Aber gern! – Rechnungskauf in Online-Shops als Conversion-Optimierer

Was im B2B-Handel völlig normal ist, setzt sich auch im B2C immer mehr durch: der Kauf auf Rechnung. Doch die Zahlungsmethode „Rechnung“ hat es immer noch schwer. Während vor allem große Anbieter spätestens nach einer per Vorkasse bezahlten Lieferung den Kauf auf Rechnung erlauben, tun sich kleinere Händler schwer. Denn was dem einen Vorteile bringt, kann dem anderen ein Nachteile bescheren. Dass der Rechnungskauf nicht annähernd flächendeckend angeboten wird, ist vor allem der Angst vor Zahlungsausfällen geschuldet.

Der Kauf auf Rechnung zählt zu den beliebtesten Zahlungsarten der Kunden. „Klassische“ Zahlungsarten wie Kreditkartenzahlung, Lastschrift Vorkasse oder Sofortüberweisung liegen auf den Plätzen 3, 4, 6 und 8. Auf Platz zwei liegt – Überraschung! – PayPal.

Umsatzbooster Rechnungskauf

Doch noch einmal von vorn. Warum kommt der Kauf auf Rechnung bei den Käufern so gut an? Nun, hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Der wichtigste ist, dass sich der Käufer sicher fühlt. Er bezahlt seine Ware erst nach Erhalt. Ist er mit der Qualität nicht einverstanden oder möchte die Ware doch nicht, so kann er sie zurück schicken, ohne überhaupt Geld in Bewegung bringen zu müssen.
Die Motivationen sind also ähnlich denen, die zur Zahlung mit PayPal führen: der Treuhänder-Effekt verringert seitens des Kunden das Risiko, für schlechte Ware zahlen zu müssen.

Auf dieses baut ein psychologischer Aspekt auf, der den Käufer motiviert, eine höhere Conversion zu verursachen und dem Verkäufer einen höheren Umsatz beschert. Weil die Zahlung mit Verzögerung geleistet werden muss, entsteht beim Käufer das „das zahle ich ja später“-Gefühl – was fast immer in einer höheren Bereitschaft endet, mehr Artikel in den Warenkorb zu legen oder zu höherpreisigen Artikeln zu greifen.

Zahlungsausfälle und risikooptimierter Rechnungskauf

Vom Rechnungskauf profitieren also, wenn er ordentlich abläuft, sowohl Käufer als auch Verkäufer. Doch was ist, wenn der Käufer nicht zahlt, die Ware aber schon hat? Dann muss sich der Verkäufer Sorgen machen. Mit genau diesem Problem befasst sich das Magazin Internethandel.de in der aktuellen Ausgabe. Das Top-Thema Rechnungskauf ohne Zahlungsausfälle zeigt vor allem die Stärken dieser Zahlungsoption auf, aber auch wie sich Händler vor Betrügern schützen können.

Die beste Lösung für beide Seiten

Wie wäre es also, wenn ein Händler seinen Kunden den Rechnungskauf anbieten kann, ohne imagedem Risiko eines Zahlungsausfalls ausgesetzt zu sein? Für genau diese Anforderung stellen viele Anbieter Systeme und Erweiterungen für Online-Shops bereit, die schnell integriert werden können. Zehn von ihnen, die gründlich unter die Lupe genommen wurden, stellt das Magazin übrigens in der genannten Ausgabe vor.
Abrechnungsmodelle sind übrigens, wie so oft in der Branche, Verhandlunggsache. Standardmäßig sind in der Regel Umsatzabhängige Provisionen vorgesehen, die sich im Bereich von 25 Cent bis zu einem Euro bewegen – dafür, dass sich der Anbieter um die Abwicklung kümmert und dem Händler ein hohes Maß an Sicherheit gibt, ist das für jede Transaktion eine lohnende Investition.

Verweise

Das oben genannte Magazin können Sie beim Herausgeber probelesen oder bestellen.

Mehr Flächenabdeckung: die eigenen Waren auf Amazon

Rund um Abwicklung und Usability in Online-Shops geht es dieses Mal in der aktuellen Ausgabe des Magazins Internethandel.de.

Amazon als Vertriebskanal

Streuung auf den verfügbaren und gefragten Märkten ist ein aktuelles Erfolgsrezept vieler Internethandel.de Titelbild Ausgabe Nr 114 04-2013 Amazon-CommerceOnline-Händler. Fast alle nutzen neben dem eigenen Online-Shop zusätzliche Plattformen, um ihre Produkte an den Kunden zu bringen. Eine der wichtigsten ist Amazon. Das Online-Versandhaus ermöglicht es Händlern, die Infrastruktur, kundenseitig also die Amazon-Website, zu nutzen. Dank der vertrauten Umgebung, Amazon im Rücken und solchen Merkmalen wie Amazon Payments ist das Vertrauen der Käufer besonders hoch.

Die eigenen Produkte über die Amazon-Website verfügbar zu machen, hat noch einen anderen Effekt: Kunden können Produkte leichter finden (die fehlertolerante und intelligente Suche trägt hierzu viel bei), wer den besseren Preis hat, kann sein Produkt über denen anderer Händler platzieren. Außerdem müssen Kunden nicht mühevoll mehrere Shops absuchen, um etwa eine Bestellung zu tätigen – was bei Amazon gefunden wird, kann darüber bestellt werden.

Als internationales Unternehmen erreicht Amazon auch Kunden in vielen Ländern. Ist die Umstellung des eigenen Shops auf für den Mehrländerbetrieb kostspielig, ist Amazon bereits in vielen Sprachen und Ländern verfügbar. Perfekt also auch, wenn man herausfinden möchte, ob man im Ausland Fuß fassen kann.

Selbst über Amazon verkaufen

Als Händler ist es relativ einfach, bei Amazon einzusteigen und die Plattform mitzunutzen – wie, zeigt Internethandel.de. Hier wird auch auf Feinheiten hingewiesen, die Sie beachten müssen, wenn Sie in andere Länder liefern wollen. Die Autoren befassen sich außerdem mit dem Thema Versand – den kann Amazon nämlich auch übernehmen. Vor allem im Ausland kann das rentabel ausfallen, da aus Lagern im Land des Kunden verschickt wird.

Usability-Tests für Online-Shops

Usability ist die Benutzerfreundlichkeit von Anwendungen, Websites und natürlich auch von Online-Shops. Gute Usability führt, und das wird immer wieder anhand von Statistiken belegt, zu höheren Umsätzen. Der logische Schluss lautet also: will ich mehr verkaufen, muss ich die Usability meines Shops erhöhen. Doch wie? Und wie finde ich heraus, wo nachgebessert werden muss? Der Ratgeber von Internethandel.de befasst sich dieses Mal mit Dienstleistern, die Usability-Analysen durchführen.