Abheben wie Zalando

Zalando ist den meisten von uns vor wenigen Jahren ins Bewusstsein gerückt worden, als die neue Marke mit schrägen und gewagten TV-Spots beworben wurde. Seit der Gründung im Oktober 2008 hat sich Zalando bis heute zum umsatzstärksten Online-Händler im Modebereich entwickelt. Bereits 2010, also gerade einmal zwei Jahre nach der Gründung, hatte sich Zalando eine Spitzenposition im Schuhversand gesichert.

Das Zalando-Prinzip ist für fast alle Marketer ein Musterbeispiel dafür, wie man eine Marke und eine Dienstleistung binnen kürzester Zeit an die Marktspitze führt. Aus diesem Grund haben sich auch die Redakteure des Magazins Internethandel (Leseprobe) mit dem Phänomen genauer befasst und entschlüsseln in ihrer Ausgabe 107 das Konzept des Unternehmens.

Die Bedeutung der Werbung

Signifikantestes Merkmal von Zalando ist die Werbung. Die Marke Zalando wurde erst durch Werbung groß gemacht, weil vor dem Wachstum der Bekanntheitsgrad und damit die Aufträge gesteigert wurden. Durch bewusst komische Elemente in der Werbung und einen markanten Slogan und das ebenso markante Versprechen wie 100 Tage Rückgaberecht blieb uns Zalando im Gedächtnis — selbst dann, wenn man dort noch nie bestellt hat.

Werbeausgaben vs. Markenwahrnehmung

In einem interessanten Vergleich stellt Internethandel Markenwahrnehmung und Werbeausgaben gegenüber. Danach ist die Marke Zalando fast so bekannt wie Volkswagen oder Mc Donald’s — aber die Werbekosten, um den Bekanntheitsgrad dieser Marke zu halten, sind deutlich niedriger.

Aber sie ist nicht alles

Andere sehr wichtige Komponenten des Erfolgskonzepts sind der Kundenservice, der Kunden Sicherheit vermittelt und bei Schwierigkeiten Lösungen parat hält sowie die Reichweitenvergrößerung mittels Partnernetzwerk, Suchmaschinenoptimierung und Newslettern.

Wie Zalando eine Vielzahl an Standbeinen eingesetzt hat, um sich eine solide Position im Markt zu sichern, analysiert Internethandel in der aktuellen Ausgabe.